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(djd). Energieeffizientes Bauen schreibt heute nicht nur der Gesetzgeber vor, es liegt bei langfristig steigenden Energiekosten, knapper werdenden Ressourcen und den Folgen hoher Emissionen auch im Interesse der Bauherren. Allerdings hält nicht jeder Neubau, was er verspricht. Baumängel sind nicht nur ärgerlich, sondern können die Heizkosten eines Hauses in die Höhe treiben, den Komfort für die Bewohner schmälern und schlimmstenfalls zu Folgeschäden führen.
Vorsicht, mangelhafte Dämmung Die meisten Probleme treten bei der Wärmedämmung auf, hat das Institut für Bauforschung e.V. in Hannover (IFB) in einer Studie für die Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) festgestellt. Dünnere Dämmschichten oder zu hohe Leitfähigkeit des Materials, Beschädigungen, Fehlstellen, offene Stöße in der Isolierschicht und nicht gedämmte Wärmebrücken sind nur einige der Probleme, die das IFB bei immerhin 19 Prozent der untersuchten Objekte festgestellt hat. Mangelnde Luftdichtheit durch Leckagen, ungeeignete Materialien oder schlecht gedichtete Bauteilfugen verursachen weitere Wärmeverluste oder sogar unangenehmen Luftzug. An Wärmebrücken und unfreiwilligen Luftauslässen kann zudem Kondenswasser zu Feuchtigkeit und Folgeschäden führen. Kontrolle ist besser als Nachbesserung Werden die im Rahmen einer Förderung geforderten Werte aufgrund von Baumängeln nicht erreicht, fordert die öffentliche Hand bereits gewährte Fördergelder in manchen Fällen wieder zurück. Baumängel, die sich erst nach Bezug des Hauses zeigen, können zumeist nur mit hohem Aufwand und nach Auseinandersetzungen mit Bauunternehmen und Handwerkern beseitigt werden. Günstiger ist es daher, von Anfang an unabhängige Beratung von Bauexperten in Anspruch zu nehmen (Adressen und Informationen unter www.bsb-ev.de). Ist der Berater bereits ab der Planung beteiligt, kann er Fehler frühzeitig entdecken und rechtzeitig ausbügeln lassen. Das ist in den meisten Fällen günstiger, in jedem Fall aber weniger nervenaufreibend als Nachbesserung oder zu hohe Heizkosten für die nächsten Jahrzehnte.
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